Bewusster Konsum: Weniger kaufen, mehr erleben – warum Besitz nicht automatisch zufriedener macht
Was ist bewusster Konsum? Das erklärt Jasper in diesem Gastartikel.
Ich kenne dieses Gefühl ziemlich gut. Ich sehe etwas, das mir gefällt, und plötzlich fühlt es sich an, als würde genau dieses eine Ding noch fehlen. Manchmal denke ich ein paar Tage darüber nach, manchmal geht es schneller. Ist es schließlich gekauft, freue ich mich darauf. Das Paket kommt, ich packe es aus, probiere das Neue aus und bin erst einmal zufrieden.
Nur merke ich oft schon ein paar Wochen später, wie wenig von dieser anfänglichen
Begeisterung noch übrig ist. Das neue Smartphone ist einfach mein Smartphone. Die
Schuhe stehen zwischen den anderen im Schrank. An dem neuen Möbelstück laufe ich
vorbei, ohne es noch besonders wahrzunehmen. Nichts davon ist plötzlich schlechter
geworden. Nur das Gefühl hat sich verändert.
Wir können uns lange nach etwas sehnen und uns fest vornehmen, es irgendwann zu
besitzen. Kaum haben wir es, beginnt es langsam im Alltag zu verschwinden.










