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Jahresreflektion – Positiver Rückblick und Dankbarkeit


Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich habe die letzten Tage von 2021 genutzt, um mein Jahr für mich Revue passieren zu lassen. Aber natürlich nur positiv! Ich kann dir sehr ans Herz legen, auch eine positive Jahresreflektion zu starten. Du wirst sehen, es lohnt sich.

365 Tage – gefühlt 2 Monate

 

Geht es dir auch so? Das letzte Weihnachten scheint grad erst wenige Monate her zu sein. Die Zeit verflog mal wieder wie im Flug. Es mag am Alter liegen, oder an der Pandemie (ok, dieses Wort muss einmal auftauchen, aber nur einmal, versprochen 😉 ), aber für mich vergehen die Jahre immer schneller.

 

Trotzdem ist in den letzten Monaten wieder so einiges passiert. Zum Glück! Und auch wenn die Nachrichten geprägt von schlechten Neuigkeiten sind, ist meine Reflektion durch und durch positiv.

 

Jahresreflektion – Warum und wozu

 

Bevor es zu meiner Jahresreflektion geht noch ein paar Gründe, warum du eine machen solltest. Nur für den Fall, dass du das letzte Jahr für dich noch nicht reflektiert hast.

 

Zum einen ist es natürlich ein schöner (wenn nicht der beste) Abschluss deines Jahres (aber auch der Anfang eines neuen Jahres – no pressure), wenn du dir noch einmal alle positiven Ereignisse, die passiert sind, ins Gedächtnis zurück rufst. Die Betonung liegt auf positiv. Viele Menschen nutzen bereits Journaling oder ein Dankbarkeitstagebuch, um sich an alles Positive zu erinnern.

 

Und falls du das noch nicht regelmäßig machst, ist es doch perfekt, wenn du am Ende des Jahres nochmal über deine Erfolge nachdenkst und – noch wichtiger – sie feierst!

 

Zusätzlich dazu solltest du aber auch überlegen, was dich dieses Jahr lange beschäftigt hat und ob es nicht den ein oder anderen Ballast gibt, den du im neuen Jahr noch abwerfen willst.

 

Mit diesen aufgeräumten Gedanken kannst du leicht ins neue Jahr starten. Und wenn du super motiviert bist, kannst du dir natürlich auch schon Ziele und Themen für das neue Jahr überlegen. Was willst du im nächsten Jahr erreichen? Welche Zwischen-Steps führen dorthin? Von welchen Projekten oder vielleicht auch Personen willst du nächstes Jahr mehr? Von welchen weniger?

 

Meine Jahresreflektion – ein Jahr voller positiver Ereignisse

 

Auch wenn das Jahr gefühlt nur wenige Monate ging, habe ich so einige gute Sachen erlebt. Und dafür bin ich zutiefst dankbar. Ein sehr großer Meilenstein – ohne, dass ich ihn geplant hatte – hat mein Leben nachhaltig positiv verändert. Und noch ein weiteres großes Thema (ich würde sagen das beste) sowie ein paar kleine aber feine Dinge haben mich dieses Jahr zur persönlichen Weiterentwicklung gebracht.

 

Es kommt nicht auf die Größe an

 

Ich bin für so vieles in meinem Leben dankbar. Und auch in meiner Jahresreflektion habe ich gemerkt, dass es nicht immer nur große Brocken sein müssen. Auch wirklich kleine Sachen machen glücklich.

 

Zum Beispiel erinnere ich mich noch genau an Ende November. Eines Abends war ich noch draußen und es roch nach Schnee. Kennst du das? Vom weißen Pulver war noch nichts zu sehen, aber der Geruch lag in der Luft. Und tatsächlich: am nächsten Morgen war alles weiß. Das hat mich mit Wärme und Erhabenheit erfüllt.

 

Beruflich hat sich auch einiges bei mir getan. Ich bin weiterhin in meinem Job, den ich gern mag. Aber besonders liebe ich den Teamzusammenhalt. Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist. Deshalb bin ich dafür dankbar. Zusätzlich dazu bin ich Teil einer Initiative geworden, die sich für mehr Gender Diversity in Startups einsetzt. Das ist so bereichernd. Und zu guter Letzt habe ich mich selbstständig gemacht. Derzeit habe ich noch kaum Aufträge, aber der erste Schritt für ein zweites Standbein ins getan.

 

 Studium und persönliche Weiterentwicklung

 

Schon seit ein paar Jahren beschäftige ich mich mehr und mehr mit dem Sinn meines Lebens. Ich bin schon immer wissbegierig und wollte mich weiterbilden. Wie durch Zufall entdeckte ich, dass in Berlin der erste Studiengang zur Positiven Psychologie angeboten wurde. In diesem Studium werden viele Themen behandelt, die auch für momentsfor.me eine Rolle spielen (Achtsamkeit, Selbstmitgefühl, Stärken, Flow, Journaling sowie positive Emotionen und Glück lassen grüßen). Ich verlor daher keine Zeit und schrieb mich ein.

 

Und ich kann dir sagen: das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich hab so viel über und für mich gelernt und weiß, dass das mein zukünftiger Weg sein wird. Das sind Themen, die mich erfüllen, in denen ich aufgehe.

 

Und das i-Tüpfelchen sind meine Kommilitoninnen und Kommilitonen. Wir haben alle ein ähnliches Mindset und auch wenn wir uns fast nur online sehen, sind bereits nach kurzer Zeit tiefe Freundschaften entstanden. Ich bewundere jede einzelne Person. Für ihre eigene Geschichte, ihren Mut und ihre Motivation. Und bin dankbar, wundervolle Menschen kennengelernt zu haben.

 

Kleines Wunder mit großer Wirkung

 

Last but – alles anderes als – least: 2021 ist mein größter Wunsch wahr geworden: Ich werde Mama. Es mag Zufall gewesen sein, aber mit meinem Studium und der intensiven Beschäftigung mit mir selbst bin ich schwanger geworden.

 

Dieses Gefühl, dass jetzt ein kleines Wesen in mir heranwächst (und sich gerade im Bauch durch Strampeln bemerkbar macht) ist unbeschreiblich. Es ist die schönste und intensivste Zeit, die ich je erlebt habe.

 

Zu wissen, dass ich meine Liebe, meine Gelassenheit und meine Positivität bald mit einem kleinen Wesen teilen darf, macht mich so unendlich dankbar und glücklich. (Ok, ich gebe es zu, ich strahle gerade wie ein Honigkuchenpferd.) Und zu erleben, wie sich ein Mensch in mir entwickelt macht mich ehrfürchtig. Unglaublich, dass in 40 Wochen aus etwas Nicht-Existenten ein Lebewesen entsteht.

 

Wrap Up – Reflektion ja bitte

 

Ich könnte jetzt noch ewig weiter schreiben und Highlights (aber auch Lowlights) aus meinem Jahr berichten. Aber ich denke, du solltest die Zeit lieber nutzen, um dein Jahr Revue passieren zu lassen. Was hat dich dieses Jahr besonders bewegt? Was ist dir Gutes/Unglaubliches widerfahren? Und was hat dich belastet?

 

Ich kann dir wirklich nur wärmstens empfehlen, deine persönliche Jahresreflektion zu machen. Egal, ob du dafür einen Tag investierst und dir alles aufschreibst und ein Vision Board für das kommende Jahr aufstellst, oder dir nur in wenigen Minuten gedanklich die Zeit nimmst. Jede Sekunde, in der du dich mit dir selbst beschäftigst, zählt. Und wird dich weiter bringen.

 

Und damit: Happy New Year!


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