Kategorie: Allgemein

Vitalisierende Frühstücks-Smoothies mit verstecktem Gemüse

Ein gesundes Frühstück hilft dabei, den Körper auf den Tag vorzubereiten und mit wichtigen
Vitaminen und Nährstoffen zu versorgen. Ein Frühstücks-Smoothie lässt sich einfach und schnell zubereiten und kann auch schon am Vorabend gemixt werden. Nun brauchst du nur noch ein paar leckere Zutaten. Aber welche Zutaten sind am besten für einen Frühstücks-Smoothie geeignet, damit er auch so richtig belebt und dir Kraft für den bevorstehenden Tag gibt?


6 Tipps für mehr Empathie im Alltag

Vor ein paar Wochen haben wir bereits den Unterschied zwischen Emotionaler Intelligenz (EQ) und Empathie geklärt. In diesem Beitrag soll es speziell um die Empathie – eine der wichtigsten Eigenschaften des Menschen – gehen. Was bedeutet es, empathisch zu sein? Und kann zu viel Empathie auch negativ sein? Lass es uns gemeinsam herausfinden!

Was Empathie bedeutet und was es mit dir macht

Kurz und schmerzlos: Empathie ist Einfühlungsvermögen. Also das kognitive und emotionale Reinfühlen in Andere. Das Wort stammt vom Griechischen „empátheia“ und bedeutet Leidenschaft oder intensives Gefühl. Empathie ist aber nicht mit Mitleid gleichzusetzen. Empathie bedeutet, dass du die Person nicht nur auf inhaltlicher Ebene, sondern eben auch auf emotionaler Ebene verstehst. Du erkennst die Gefühle deines Gegenübers und reagierst darauf.

Grundlage der Empathie ist dabei die Selbstwahrnehmung. Nur wenn du offen gegenüber deiner eigenen Emotionen bist, kannst du auch die Gefühle und Regungen Anderer wahrnehmen. Wir spüren die Empfindungen und Gefühle eines Menschen in uns selbst. Und nur dann können wir selbst Mitgefühl und Empathie ausdrücken. Das wiederum wird von der Person gegenüber als sympathisch eingestuft, denn empathische Menschen spiegeln die Emotionen des Gegenüber (Stichwort Spiegelneurone).

Übrigens: empathische Menschen sind meist auch resilienter. Was Resilienz ist, haben wir hier für dich beschrieben.

6 Tipps für mehr Empathie

Also, zusammengefasst: Empathie ist wichtig, fördert das Zusammenleben, intensiviert die Beziehungen (was wiederum glücklich macht) und steigert die eigene Sympathie. Dann sollten wir doch einfach alle emphatisch sein, oder? Leider gibt es keinen Schalter, den wir umschalten können, um unsere Empathie zu aktivieren. Ein Großteil ist in der Kindheit erlernt, dennoch können wir alle unser empathisches Verhalten steigern. How you ask?

Tipp 1: Spür regelmäßig in dich rein

Erst wenn du deine eigenen Gefühle verstehst, kannst du auch die Gefühle anderer interpretieren. Weißt du, wie du reagierst, wenn du eine bestimmte Empfindung hast? Lässt du deinem Gegenüber deine Emotionen spüren? Und wenn ja, was erhoffst du dir daraus? Erst wenn du über dich selbst reflektierst, kannst du auch empathisch gegenüber anderen auftreten. Wenn du mehr erfahren möchtest, wie du deine Gefühle zulassen kannst, dann schau dir diesen Blogpost an.

Empathische Personen sind sich ihrer selbst bewusst und wissen, wann und wie stark sie ihre Gefühle nach Außen tragen. Dieses Selbst-Bewusstsein im Innen hilft dir, auch andere Menschen besser zu verstehen und auf deren Gefühle angemessen zu reagieren.

Wer nach außen schaut, träumt. Wer nach innen schaut, erwacht. (Carl Gustav Jung)

Tipp 2: Zeige Interesse und beobachte

Empathisch sein heißt nicht nur, immer ein offenes Ohr zu haben, wenn dein Gegenüber sprechen will. Wenn du aktiv nachfragst, wie es deinen Mitmenschen geht, welche Ziele sie haben oder ob sie gerade glücklich sind, steigerst du deine Empathie. Denn so lernst du die Person besser kennen und es fällt dir später leichter, dich auch in sie hineinzuversetzen. Wichtig: Nur echtes Interesse zählt. Falsches Interesse wird sich eher negativ auf die Beziehung mit deinem Gegenüber auswirken.

Ein weiterer Tipp in diesem Zusammenhang ist es auch, andere Menschen intensiv zu beobachten. Wie reagieren deine Mitmenschen in schwierigen Situationen? Urteile dabei aber nicht (siehe Tipp 5), sondern verschaffe dir einen Überblick. Denn auch das hilft dir, dich besser in deine Mitmenschen hineinversetzen zu können.

Tipp 3: Höre aktiv zu

Aktiv zuhören – was sonst?! Tatsächlich gibt es zwischen zuhören und aktivem Zuhören aber große Unterschiede. Oft hören wir zu, sind aber in Gedanken schon bei der nächsten Essensplanung oder überlegen, wie wir in der Situation reagiert hätten, die uns unser Gegenüber gerade erzählt.

Beim aktiven Zuhören gehört deine volle Aufmerksamkeit deinem Gegenüber. Du konzentrierst dich komplett auf das Gesagte des Anderen, und achtest auch auf Körpersprache und Mimik. Viele Informationen erfahren wir auch darüber, bzw. zwischen den Zeilen.

Zum aktiven Zuhören gehört auch Augenkontakt, um den Fokus zu halten. Du hörst zu, reagierst mit leichter Mimik und Gestik, lässt aber dein Gegenüber aussprechen. Auch wenn es verlockend ist: Unterbrich die Person nicht, weil dir gerade eine Situation aus deinem Leben einfällt. Höre zu, verstehe und interpretiere.

Dadurch nimmst du alle Informationen auf und merkst sie dir besser. Außerdem fühlt sich dein Gegenüber wertgeschätzt und sicher.

Tipp 4: Stelle den Mensch über die Probleme

Wenn uns jemand von einem Problem erzählt, neigen wir dazu, sofort eine Lösung für das Problem zu finden. Willst du deine Empathie steigern, solltest du aber den Mensch über das Problem stellt. Heißt: Nicht direkt nach einer Lösung suchen, sondern dein Gegenüber in den Fokus stellen. Frage sie/ihn, wie sie/er sich gerade fühlt. Was sie/er in der Situation empfand und wie es ihr/ihm jetzt geht. Gehe auf die Gefühle und Reaktionen des Gegenüber ein. So zeigst du der Person, dass sie und ihre Empfindungen wichtig sind.

Nachdem die Gefühlseben angegangen ist, könnt ihr euch immer noch gemeinsam der Problemlösung nähern.

Tipp 5: Urteile nicht

Wie in Tipp 2 schon angerissen ist es wichtig, nicht zu (be)werten. Entscheide nicht, ob das Verhalten des Anderen richtig oder falsch, höflich oder unhöflich ist. Wir kennen es alle: Adhoc treffen wir oft Entscheidungen, die wir im Nachhinenin bereuen. Da hilft es sicher nicht, wenn der Zuhörende uns dann auch noch bewertet.

Als empathische Person stehst du über der Bewertung. Du versetzt dich in die Person und in ihre Gefühlswelt hinenein und urteilst nicht. Sondern hörst zu und verstehst. Und respektierst die Gefühle des Anderen. Das hilft deinem Gegenüber und der Beziehung zwischen euch.

Die größte Intelligenz ist es, zu beobachten, ohne zu bewerten. (Rumi, afghanischer Philosoph)

Tipp 6: Ertrage die Stille

Ein letzter Tipp, den wir dir mit auf den Weg geben möchten ist, die Stille zu akzeptieren. Wir leben in einer Welt von Informationsüberflutung. Immer rauscht irgendwo etwas. Da fällt es uns schwer, Stille zu ertragen. Dabei hilft das auch den zwischenmenschlichen Beziehungen.

Wenn in einem Gespräch eine ungewollte Pause entsteht, fühlen wir uns meist unwohl. Aber warum eigentlich? Warum akzeptieren wir die Stille nicht einfach mal? Zur Empathie zählt auch, das Gesagte zu reflektieren. Und das gilt für beide Seiten: Sowohl ich als Zuhörer*in als auch mein Gegenüber. Wir beide sollten uns die Zeit nehmen, über die Worte nachzudenken. Da kann es zu Pausen kommen. Und diese sind völlig ok. Sie zeigen, dass wir uns mit dem Gesagten beschäftigen, darüber nachdenken.

Also: Ertrage hin und wieder die Stille.

Empathie – Geht es zu empathisch?

Generell empfinden wir Menschen Empathie als etwas Positives. Sich in die Gefühlswelt Anderer hineinversetzen und ihnen so helfen zu können klingt doch fantastisch, oder? Aber was, wenn wir zu empathisch sind? Dann kann es passieren, dass die Gefühle des Anderen unsere eigenen Gefühle überlagern. Wir verlieren den Fokus auf uns selbst. Wir stellen die Wünsche Anderer vor unsere eigenen. Und wir wissen nicht mehr, was unsere eigentlichen Bedürfnisse sind. Wir handeln inkongruent. Und das beeinflusst uns auf längerer Sicht negativ.

Außerdem besteht das Risiko für zu empathische Menschen, dass sie emotional ausgenutzt werden. Deshalb ist es wichtig, dass du auf mal Nein sagen kannst.

Übrigens: Im Podcast Betreutes Fühlen von Dr. Leon Windscheid und Atze Schröder wird über Empathie und ihre Schattenseiten gesprochen. Hör doch mal rein:

Empathie gibt’s nicht im Appstore

Auch wenn zu viel Empathie nicht gut ist, ist ein gesundes Maß an Empathie trotzdem wichtig. Und Empathie gibt es nicht zu kaufen. Dahinter steckt etwas Arbeit. Aber wir versprechen dir: Es lohnt sich.

Wir haben dir verschiedene Tipps aufgezeigt, wie du deine Empathie steigern kannst. Versuch beim nächsten Gespräch mit einer Freundin/einem Freund doch mal den ein oder anderen Tipp aus. Und mach dir bewusst, was das für dich und für dein Gegenüber bedeutet. Merkst du Veränderungen in deinen Reaktionen? Oder in der Offenheit deines Gegenübers? Stärkt es vielleicht sogar eure Beziehung langfristig? Teste es aus und lass uns gern wissen, wie es sich anfühlt.

 

Quellen:


Fasten – Eine Auszeit für Körper und Geist

Fasten, Saftkuren und andere Wege des Lebensmittelverzichts werden immer beliebter. Aber was macht fasten mit uns und unserem Körper? Welchen positiven Auswirkungen hat (wohl gemerkt die richtige Art) des Fastens für uns?

Neben einem bewussten Konsum hilft fasten auch, die Aufmerksamkeit wieder nach Inne zu lenken. Daneben gibt es natürlich noch viele weitere Möglichkeiten, sich auf sich selbst zu konzentrieren. Hier haben wir auch noch 7 Übungen für mehr Balance im Leben für dich.

In unserem Gastbeitrag von Sabine geht es um ihren persönlichen Weg zum Fasten. Wie entstand die Idee, zu fasten und was hat der Verzicht mit Sabine gemacht? Lies selbst.

Fasten – Ein Erfahrungsbericht

Fasten… Damit konnte ich lange Zeit überhaupt nichts anfangen. Warum sollte man denn bitte aufs Essen verzichten? Der Körper braucht doch täglich seine Nährstoffe. Oder? Da ich einige Jahre selbst mit Lebensmittel-Intoleranzen zu kämpfen hatte, entschied ich mich für das sogenannte Heilfasten nach Buchinger, also der komplette Verzicht auf feste Nahrung für mehrere Tage.

Buchinger Heilfasten: Der Ursprung

Der Namensgeber Otto Buchinger lebte zu Beginn des 20. Jahrhunderts, er war Arzt und behandelte sein schweres Gelenkrheuma mithilfe des Fastens, was ihm tatsächlich Linderung verschaffte. Aufgrund dieser positiven Erfahrung mit dem Fasten entwickelte er die Methode weiter und eröffnete selbst eine Fastenklinik, welche bis heute von seinen Nachfahren weitergeführt wird.

Der Selbstversuch

Als ich diese und viele weitere positive Berichte über das Fasten gehört hatte, wollte ich es selbst ausprobieren und fuhr in ein Hotel im Allgäu, um mich einer Fasten-Gruppe anzuschließen, begleitet von einer professionellen Fastenleitung. 1-2 Tage vor dem Fasten sollte man bereits die Nahrungszufuhr reduzieren und sich überwiegend von Obst und Gemüse ernähren, um den Körper aufs Fasten einzustimmen.

Dann folgten 4 lange Tage ohne Essen… Neben reichlich Tee und Wasser, gab es nur eine sehr dünne Saftschorle und eine Gemüsebrühe am Tag, um den Körper weiterhin mit Mineralstoffen und Vitaminen zu versorgen. Ich würde lügen, wenn ich zwischendurch nicht mehrfach ans Aufgeben gedacht hätte. Meine Gedanken kreisten ums Essen, ich träumte nachts von knusprigen Baguettes und fühlte mich teilweise richtig schwach. Als am 5. Tag das Fasten mit einem traditionellen Apfel gebrochen wurde, war ich dann doch ziemlich happy, dass ich es endlich geschafft hatte und nun wieder meine Zähne
benutzen durfte…

Warum Fasten

Nun denkst du vielleicht, warum du dich nun dieser „Qual“ aussetzen sollst. Aber neben diesen kleineren und größeren Fasten-Krisen, die definitiv zu jeder Fastenkur dazu gehören, gab es genauso viele Hochphasen. Ich fühlte mich körperlich leicht und gleichzeitig irgendwie geerdet. Dabei verbrachte ich meine Tage mit vielen Spaziergängen und Wellness, Yoga, Meditation und reichlich Schlaf. Ich war so entspannt, wie schon lang nicht mehr.

Außerdem schulte die Fastenerfahrung auch in den Folgetagen und -wochen meine Achtsamkeit und Bewusstheit gegenüber dem Essen generell. Was ich sonst mal eben nebenbei reingefuttert habe, wollte ich nun in Ruhe und in vollen Zügen genießen.

Diese positive Wirkung hielt noch lang danach an und auch meine Fructose-Intoleranz belastete mich nicht mehr. Ich war begeistert! Aufgrund dieser Erfahrung faste ich nun regelmäßig 1-2x im Jahr, da die gesundheitliche Wirkung ca. 6 Monate anhalten soll.

Fasten – Reset für Körper und Geist

Das Fasten kann eine gute Methode sein, um geistig und körperlich mal den Reset-Knopf zu drücken. Einfach mal aussteigen aus alten Gewohnheiten, den Fokus auf sich und den Körper richten, sich was Gutes tun und dem Körper die Möglichkeit geben, sich zu regenerieren. Auch wenn du bspw. eine Ernährungsumstellung planst oder ein paar unliebsame Gewohnheiten ablegen willst, kann dir das Fasten den Einstieg erleichtern.

Wichtig: Faste nur, wenn du gesund bist! Bei Vorerkrankungen sprich unbedingt mit deinem Arzt!
Experimentiere auch nicht allein mit dem Fasten herum, sondern lasse dich professionell begleiten. Es gibt auch Online-Programme, die dich jeden Tag mit Tipps und Hinweisen versorgen, damit du gut durch
deine Fastenzeit kommst.

Wenn du mehr darüber wissen möchtest, dann schau dir auch gern diesen kurzweiligen Bericht des BR an, der eine tolle Übersicht zum Fasten und die zahlreichen gesundheitlichen Effekte gibt.

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Vielen Dank, liebe Sabine, für deinen Erfahrungsbericht zum Fasten. Wir haben viel gelernt. Falls du dir noch nicht sicher bist, ob Fasten etwas für dich ist, schau dir doch mal den oben genannten Bericht an. Außerdem haben wir hier auch noch weitere Tipps, wie du deine Darmflora in Schwung bringen kannst.

Bildquelle: Pixabay

Über Sabine

Profilbild-Sabine Selbstverwirklichungs-Coach

Von der Konzernmitarbeiterin zum ausgebildeten Personal & Business Coach: Sabine begleitet dich oder dein Unternehmen mithilfe von Einzelcoachings und Workshops bei individuellen Veränderungsprozessen. Neben ihrem fachlichen Wissen kann Sabine durch ihren Optimismus, ihre Empathie und ihre Lebensfreude überzeugen. Du willst mehr über Sabine erfahren oder ein Coaching vereinbaren? Hier geht’s zu ihrer Website: https://www.you-turn-coaching.de/


Mit Junglück etwas Gutes tun: Für mich und für die Umwelt

Self Care heißt nicht nur, den Fokus auf das Innere zu legen. Self Care heißt auch, wenn wir unser Äußeres pflegen. Dabei ist mir besonders wichtig, nicht unnötig Chemie und Zusatzstoffe auf meine Haut zu lassen. Dank des Münchener Labels Junglück gibt es eine reine und komplette Pflegeserie, 100% natürlich und 100% vegan. Aber können mich die Kosmetikprodukte ohne unnötige Zusätze überzeugen? Ich habe drei Produkte für mich und dich getestet.


Selbstverwirklichung – Vom Beruf zur Berufung

Bist du glücklich und zufrieden? Viele von uns stellen sich diese Frage nie oder viel zu selten. Natürlich erleben wir immer wieder Momente voller Freude und Spaß, die uns glücklich machen. Aber laut dem Psychologen Abraham Maslow erreichen wir die wahre Zufriedenheit nur, wenn wir nach Selbstverwirklichung im Leben streben. Also unsere eigenen Ziele, Sehnsüchte und Wünsche realisieren.


Emotional intelligent? Was das heißt und wie das geht

Sozial, emotional, empathisch, emotional intelligent – beschreiben die Wörter alle dieselbe Eigenschaft einer Person, oder gibt es konkrete Unterschiede? Was bedeutet es, emotional intelligent zu sein? Und ist eine Person so geboren, oder können wir emotionale Intelligenz alle erlernen? Tauche mit mir ein in die Welt emotionaler Intelligenz und lerne, was es bedeutet, auf das Gegenüber wirklich einzugehen.

Hey, du bist empathisch

Viele Menschen sagen mir, dass ich empathisch, ja sogar emotional intelligent bin. Das hat mich neugierig gemacht. Was bedeutet das genau? Wie zeichnet sich das aus? Bei mir und generell. Klar, ich weiß, dass ich gut mit Menschen kann, aber ist das nicht selbstverständlich? Scheinbar nicht. Ich liebe es, Menschen um mich zu haben, mit ihnen zu reden und zu lachen. Aber am meisten liebe ich es, anderen aktiv zuzuhören und hin und wieder Ratschläge zu geben. Ich schätze es, wenn mir Freunde ihre Probleme anvertrauen. Und auch wenn ich nicht immer die perfekte Antwort parat habe, weiß ich, dass es meinem Gegenüber allein schon gereicht hat, dass ich da war und zugehört habe.

Aber nochmal einen Schritt zurück. Was genau ist emotionale Intelligenz eigentlich?

Empathisch vs. emotional intelligent – What is what

Nur weil ich emotional bin, muss ich nicht empathisch sein. Und nicht jeder empathische Mensch ist zugleich auch emotional intelligent. Während sich emotional auf uns selbst bezieht –  also etwas, was unsere eigene Gefühlswelt betrifft – betreffen die anderen zwei Begriffe zusätzlich unseren Umgang mit anderen Menschen.

Empathie – I feel you

Empathisch sein heißt, sich in die Gedanken- und Gefühlswelt eines Menschen hineinversetzen zu können (aus dem Buch von Mirjam Rolfe: “Positive Psychologie und organisationale Resilienz”). Wenn du empathisch bist und einer Freundin oder einem Freund aktiv zuhörst, verstehst du die Person nicht nur auf inhaltlicher Ebene, sondern auch auf emotionaler. Du nimmst wahr, was in der Situation in deinem Gegenüber vorgeht. Und fühlst idealerweise auch noch, wie sich die Person gerade fühlt.

Empathie wird auch als Einfühlungsvermögen bezeichnet und ist eine der wichtigsten Eigenschaften des Menschen. Wir alle haben Empathie, die einen mehr, die anderen weniger. Die Grundlage der Empathie – und wie wir gleich sehen werden auch der emotionalen Intelligenz – ist die Selbstwahrnehmung. Klingt logisch, denn je offener wir für unsere eigenen Emotionen sind und je bewusster wir diese wahrnehmen, desto besser können wir die Gefühle anderer deuten.

Emotionale Intelligenz – I feel you and know what to do

Emotionale Intelligenz ist die Fähigkeit, Gefühle (bei sich und anderen) sowie menschliche Beziehungen richtig einschätzen und entsprechend handeln zu können. Das Buch “EQ. Emotionale Intelligenz” von David Goleman beschreibt ausführlich, was es bedeutet emotional intelligent zu sein. In einem Interview 2015 sagte er: “Menschen mit hoher emotionaler Intelligenz sind anpassbar, flexibel, selbstbewusst und arbeiten effektiv auf ihre Ziele hin. Sie sind belastbar und erholen sich schnell von Stress.” (Quelle: stern.de)

Laut Peter Salovey ist emotionale Intelligenz in fünf Bereiche gegliedert:

  1. Selbstwahrnehmung: Die eigenen Emotionen kennen.
  2. Emotionen handhaben, sprich zu wissen, wie du mit ihnen umgehen musst.
  3. Emotionen in die Tat umsetzen. Nutze deine Emotionen aktiv, um Ziele zu erreichen.
  4. Empathie: Wissen, was Andere fühlen.
  5. Umgang mit Beziehungen: WEnn du weißt, mit den Emotionen Anderer umzugehen, wird es deutlich einfacher Beziehungen aufzubauen.

Wir sehen also, Empathie ist ein wichtiger Faktor der emotionalen Intelligenz.

Emotional intelligent in meinem Alltag

Ok, ok. Das war jetzt sehr fachlich. Ich versuche es, etwas anschaulicher zu machen. Und aus meiner Perspektive zu sprechen. Ich habe einige meiner Freundinnen und  Freunde, darunter auch Ex-Kolleginnen, gefragt, warum sie denken, ich sei emotional intelligent. Und hey, das soll kein Loblied auf mich sein, das bin nicht ich. Ich denke nur, mit konkreten, realen Beispielen wird das Ganze anschaulicher.

“Weil du in der Lage bist, die Bedürfnisse anderer zu verstehen und gemäß derer zu handeln”

Alle “Befragten” 🙂 haben gesagt, dass ich mitbekomme, wenn es meinem Gegenüber nicht gut geht. Selbst wenn die Person sagt, alles sei bestens, merke ich, wenn das nicht wahr ist. Dann frage ich ehrlich nach und habe ein offenes Ohr für diese Person. Wir alle haben mal schwere Zeiten und wollen das vielleicht nicht an die große Glocke hängen – da spreche ich aus eigener Erfahrung. Aber meist tut es einfach gut, darüber zu sprechen. Jemanden zu haben, der einem zuhört, einen versteht und entsprechend handelt. Ich denke, dass ich darin tatsächlich ganz gut bin. Wahrscheinlich auch, weil ich am eigenen Leib erfahren habe, wie hilfreich und befreiend es sein kann, jemanden zu haben, dem ich mein Herz ausschütten kann.

Und das muss nicht nur bei negativen Gefühlen der Fall sein. Bei Leni, meiner lieben Freundin und Mit-Bloggerin, habe ich in ihren Augen und ihrem Gesichtsausdruck erkannt, dass sie sich verlobt hat, noch bevor sie etwas gesagt hat. Herzlichen Glückwunsch nochmal, meine Liebe. :-*

Ich bin und war schon immer ein Menschen-Mensch. Ich kann einfach nicht allein sein und brauche immer Leute um mich herum. Soziale Beziehungen erfüllen mich. (Mehr zu den positiven Effekten von Beziehungen findest du übrigens hier.) Ich liebe den Austausch mit Anderen, wobei ich, wie ich finde, eine bessere Zuhörerin als Rednerin bin.

Und hier heißt es nicht Schwarz oder Weiß. Wir alle können lernen, mehr Rücksicht auf die Gefühle Anderer zu nehmen. Der erste Schritt muss allerdings sein, sich über die eigenen Gefühle und Emotionen bewusst zu sein. Nur, wer selbstreflektiert ist, kann sensitiv auf das Gegenüber eingehen.

“Du weißt, wie der erste Satz geht”

Oft ist der Einstieg in ein tieferes Gespräch das Schwierigste. Mir wird gesagt, dass ich meist die richtigen Worte finde. Dabei versuche ich, mehr aus der Person herauszulocken, aber sie gleichzeitig nicht zu drängen. Und ganz wichtig: der Fokus sollte auf dem Gegenüber liegen. Das heißt, ich lenke das Gespräch nicht auf meine Gefühle und Erlebnisse, sondern lasse der Person Raum.

Wenn ich mit Menschen kommuniziere, mit ihnen interagiere, gehe ich völlig auf. Ich komme in einen Fluss und vergesse dabei alles um mich herum. Simon Sinek hat das in seinem Beitrag An Optimist’s View Going into 2021 passend beschrieben: “Serving others is often one of the most inspiring and fulfilling things we can do in our lives.” Diesen Flow haben wir alle in den verschiedensten Aktivitäten. Und wo auch immer wir im Fluss sind, sind wir emotional intelligent. Denn laut Goleman ist die höchste Form der emotionalen Intelligenz, sich auf das Fließen einlassen zu können.

“Ich schätze dich für deine positive Art, wie du mit Menschen und Dingen umgehst”

Ich bin Optimistin und versuche immer das Gute in Menschen und Dingen zu finden, was mir zum Glück meist auch gelingt. Dieser Optimismus steckt oft auch die Menschen in meiner Umgebung an. Vielleicht auch ein Grund, warum sich Personen in meiner Umgebung wohl und sicher fühlen.

Außerdem bleibe ich meist ruhig und geduldig. Es ist echt schwer, mich so richtig aufzuregen. Und wenn, dann lasse ich das meist nur an meinem Mann aus, nicht an meinen Freunden. Deshalb sagen Freundinnen wohl auch, dass ich ein Ruhepol bin. Mit meiner inneren Ruhe kann ich auch mein Gegenüber oft wieder besänftigen. Was bringt es auch, wenn man sich gegenseitig in Rage redet? Lieber Gelassenheit und Mitgefühl ausstrahlen und die Gemüter beruhigen.

Fazit: 3 konkrete Tipps, deine emotionale Intelligenz zu schulen

Wie du siehst ist das kein quellenbasierter Fachaufsatz, und das sollte es auch nicht sein. Ich will  dir damit zeigen, was es heißen kann, empathisch und emotional intelligent zu sein. Und auch wenn du in der einen oder anderen Situation zweifelst, wie stark ausgeprägt deine Empathie ist, es gibt Mittel und Wege, sie zu verbessern.

Aus meiner eigenen Erfahrung habe ich dir daher drei konkrete Tipps mitgebracht:

  • Selbstreflektion: Lerne dich und deine Emotionen kennen, analysiere sie, lerne sie, zu verstehen.
  • Sehe das große Ganze: Versuche zwischen den Zeilen zu lesen und achte auf Mimik und Gestik und nicht nur auf den Inhalt des Gesagten.
  • Fühl dich in dein Gegenüber ein: Sei sensitiv, aber lenke nicht ab auf deine eigenen Erfahrungen.

Ein kleiner Einblick in ein unglaublich großes Thema. Ich hoffe, ich konnte dir zumindest ein Stückweit näher bringen, was es mit Empathie und emotionaler Intelligenz auf sich hat. In den nächsten Woche werden wir das noch weiter vertiefen und auch aufzeigen, welche Nutzen diese Eigenschaften für uns alle haben – sowohl privat als auch beruflich. Stay tuned.

 

Buchempfehlungen:

Mirjam Rolfe: “Positive Psychologie und organisationale Resilienz”

David Goleman: “EQ. Emotionale Intelligenz”


Dein Einrichtungsstil für gute Laune und mehr

Eine schön eingerichtete Wohnung ist für uns alle besonders wichtig. Doch nicht immer gelingt es den eigenen Einrichtungsstil zu finden oder die Einrichtung ganz an das eigene Empfinden anzupassen. Suchst du nach einer Veränderung, bieten wir dir hier erste Anregungen, wie du deine Wohnung in ein echtes Zuhause verwandeln kannst.

Wohnen bedeutet sich wohl zu fühlen und zu entspannen

Seit Beginn der Corona-Pandemie verbringen viele Menschen einen großen Teil ihrer Zeit in den eigenen vier Wänden. Was anfangs noch schön und erholsam war, kann auch schnell zu einem Stressfaktor werden, wenn du dich in deinem Zuhause nicht wohl fühlst. Manchmal jedoch genügen bereits kleine Veränderungen, um die Wohnung in einem ganz neuen Licht erscheinen zu lassen. Durch Accessoires, Farben und auch durch die Auswahl der Möbel kannst du die Wirkung deiner Wohnung auf den Kopf stellen und dafür sorgen, dass du dich wieder wie Zuhause fühlst.

Accessoires machen das Leben schöner

Meist sind es die kleinen Elemente, welche den Blick auf sich ziehen und die Wohnung optisch aufwerten können. Ob schöne und moderne Uhren an der Wand, passende Kerzenständer auf dem Tisch oder auch nur einige Decken, welche der Couch mehr Farbe und Struktur geben. Hier kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen und dich für die Elemente entscheiden, welche perfekt zu dir, deiner Wohnung und zu deiner Persönlichkeit passen. Design-Accessoires wie Vasen oder auch Spiegel verwandeln jeden Raum in kürzester Zeit und setzen einzelne Akzente in den verschiedenen Räumen. Gut platzierte Spiegel lassen die Räume nicht nur größer wirken, sondern können auch das Sonnenlicht reflektieren und somit die Wohnung sommerlich hell erscheinen lassen.

Die richtigen Farben finden – so wirkt die Wohnung lebendiger

Eine einfache Möglichkeit die Wirkung deiner Wohnung nachhaltig zu verändern, ist das Spiel mit den Farbkonzepten. Denn in den meisten Wohnungen dominiert an Wänden und Decken die Farbe weiß. Dies wirkt nicht nur langweilig, sondern bringt auch viele Möbelstücke und Accessoires nicht immer zur Geltung. Durch die Auswahl der passenden Farben kannst du die Wirkung einzelner Räume perfekt unterstreichen. Vor allem bist du nicht gezwungen die Wände vollständig zu streichen, sondern kannst auch nur einen Teilbereich mit Mustern versehen oder Übergänge schaffen. Lass dich in deiner Kreativität nicht limitieren, sondern schaffe dir die Räume, die deinem Stil entsprechen und zu deinem eigenen Wohlbefinden beitragen. Manchmal genügt es bereits eine Wand in einem Raum anders und kreativ zu gestalten, um die Wirkung des Raums nachhaltig zu verändern. Ob ein leuchtender Farbenmix oder ein natürlicher Pastellton, wähle die Farbe deiner Wände passend zu deinen Möbeln und Einrichtungsstil.

Welchen Einrichtungsstil bevorzugst Du? Modern, klassisch, mediterran?

Auch bei der Wahl der Einrichtungsgegenstände nimmst du erheblichen Einfluss darauf, wie deine Wohnung wirkt. Wenn es ins Budget passt, kann der Kauf von einzelnen neuen Möbelstücken ebenfalls eine gute Wahl sein. Besonders beliebt sind helle Möbel, da diese nicht nur besonders luftig und leicht wirken, sondern den Sommer praktisch in deine Wohnung zaubern. Durch passende Accessoires in lebendigen Farben erhalten diese Möbelstücke noch mehr Struktur und Wirkung. Doch auch andere Einrichtungsstile sind möglich. Ein kühler und moderner Stil mit klarer Formensprache und sehr stringenten Linien ist ebenfalls elegant. Kombiniert mit der richtigen Wandfarbe und hochwertigen Accessoire-Elementen kannst du so einen ganz eigenen Stil kreieren. Überlege vor der Einrichtung oder gewünschten Veränderung deiner Wohnung, welchen Stil du bevorzugst und welche Vorgaben und Wünsche du hast. Oder lass dich von Künstlern und kreativen Menschen inspirieren und schau dir an wie sie wohnen, um weitere Möglichkeiten und Ideen zu erhalten.

Farben, Möbel und Accessoires bilden eine Einheit für dich

Es braucht nicht viel, um die Wirkung einer Wohnung oder eines Raumes nachhaltig zu verändern. Oftmals genügt es bereits ein wenig mit Farben, der Position der Möbel und den verschiedenen Accessoires zu spielen, um für wenig Geld die Wirkung der Wohnung spürbar zu verändern. Beginne einfach mit der bestehenden Einrichtung, überlege dir eine andere Aufteilung und mit welcher Farbe und mit welchen anderen Dekor-Elementen sich die bereits vorhandenen Möbel perfekt ergänzen lassen. Es kommt wie so oft nicht auf die Menge der Möbelstücke und der Dekor-Gegenstände an, sondern meist auf deren Platzierung und ihre symbiotische Wirkung mit den anderen Elementen im Raum.

Fazit: Außen gut, alles gut

Ein schön eingerichtetes, nicht zu überfülltes (Minimalismus à la Marie Kondo lässt grüßen) Zuhause ist nicht nur schön für’s Auge, sondern auch für die Seele. Deine Wohnung ist dein Rückzugsort. Der Ort, an dem du Zeit für dich hast. Wichtige Zeit, um zu reflektieren, Sport zu machen, kreativ zu sein und zu entspannen. Ist deine Wohnung ordentlich und nach deinem Geschmack eingerichtet, bist du auch innerlich geordneter. Du verbringst in deinen Vier Wänden (insbesondere in Lockdown-Zeiten) so viel Zeit, umso wichtiger ist, dass du dich dort auch wohl fühlst. Dabei spielt dein Einrichtungsstil eine große und wichtige Rolle.


Fair Fashion: so funktioniert nachhaltige Mode wirklich!

Die Zeiten, in denen wir Umweltbewusstsein mit einem langweiligen Öko-Image verbanden, sind zum Glück vorbei. Stars auf der ganzen Welt machen es vor: Green ist cool. Nachhaltigkeit ist in aller Munde – auch in der Mode. Doch was bedeutet grüne Mode eigentlich genau? Wir erklären die wichtigsten Begriffe zum Thema Fair Fashion und zeigen dir, wie auch du durch coole nachhaltige Mode deinen Kleiderschrank nachhaltiger gestalten kannst.