Dankbarkeit

Dankbarkeit: Dein Schlüssel zu Glück und Wohlbefinden


Zu oft beschäftigen wir uns mit Dingen, die uns fehlen. Oder besser laufen könnten. Selten zeigen wir Dankbarkeit für all die schönen Dinge im Leben. Schade. Denn das kleine Wort kann so viel bewirken!

Dankbarkeit stärkt dein Wohlbefinden

Viel zu oft kritisieren wir. Oder wir konzentrieren uns auf das, was nicht gut funktioniert. Oder wir sind unzufrieden mit unserer aktuellen Situation und wollen etwas anderes. Auf Dauer machen wir uns dadurch selbst schlechte Laune. Und schaden unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden. Denn wir sind angespannt und haben den Eindruck, dass unser Leben unbefriedigend ist.

Durch bewusste Dankbarkeit lenkst du deine Aufmerksamkeit auf die positiven Dinge des Lebens. Denke einmal bewusst an die Dinge oder Situationen, für die du dankbar bist. Das wird dir ein Gefühl der Zufriedenheit geben. Und vielleicht zaubert dir es dir sogar ein Lächeln ins Gesicht. Deine Stimmung wird sich verbessern. Und du wirst dich wohler fühlen. Denn du führst dir selbst vor Augen, dass es so viele schöne Dinge gibt, die dir niemand nehmen kann.

Dankbarkeit: Eine positive Lebenseinstellung

Dankbarkeit hilft uns, die Gegenwart anzunehmen. Wir hören auf, gegen die Realität zu kämpfen. Ein „Danke für die Arbeit“ mildert den inneren Stress. Auch wenn sie nicht ideal ist. Dein Blickwinkel öffnet sich dafür, das Positive in der Arbeit zu sehen: freundliche Kollegen, erfolgreich Tätigkeiten zu erledigen, Struktur im Tag, ein regelmäßiges Einkommen und vieles mehr.

Wenn du dich an die positiven Dinge erinnerst, wirst du also auch insgesamt gelassener. Und du unterstützt deine Gesundheit: Je mehr du Dankbarkeit zeigst, desto mehr Freude erlebst du. Der Stress lässt nach. Und dein Wohlbefinden steigt.

Immer, wenn ich mitten im Alltag innehalte und gewahr werde, wie viel mir geschenkt ist, werden die zahllosen Selbstverständlichkeiten zu einer Quelle des Glücks.
– Gustave Flaubert

Wie zeigt man Dankbarkeit?

Wir sind oft so sehr in unserer Alltagsroutine gefangen, dass wir vergessen dankbar zu sein. Oder uns fällt nichts ein, wofür wir dankbar sein können. Doch jeder Bereich unseres Lebens enthält so viel Schönes und Gutes. Die folgenden Fragen können dir helfen, Dinge zu finden, für die du dankbar bist:

1 Menschen

Welche Menschen sind dir wichtig? Was haben dir deine Eltern und Großeltern Gutes getan? Was schätzt du an deinem Partner und deinen Kindern? Warum bist du gerne mit deinen Freunden zusammen?

2 Arbeit

Welche Tätigkeit magst du bei deiner Arbeit? Hast du einen oder mehrere Kollegen, mit denen du dich gut verstehst? Was gefällt dir an deinem Arbeitsplatz?

3 Geld

Hast du ein regelmäßiges Einkommen, dass dir Sicherheit gibt? Was ermöglicht dir dein Geld?

4 Wohnung

Du hast ein schützendes Dach und Privatsphäre um dich herum. Du hast Möbel, Kleidung, Geschirr, eine Waschmaschine, Kaffeemaschine, Fernseher, Strom, Licht und vieles mehr, was deinen Alltag erleichtert und schön macht.

5 Gesundheit

Auch wenn wir krank sind, sind die meisten unserer Körperzellen, Organe und Körperfunktionen gesund. Wir atmen, essen und bewegen uns.

6 Natur

Selbst in unseren Städten ist frische Luft. Bäume, Blumen und Vögel bringen Leben in unsere Umgebung. Täglich geht die Sonne auf und unter. Ohne diese Vorgänge würden wir nicht leben.

7 Urlaub

Vielleicht kannst du es dir nicht leisten, weg zu fahren. Dennoch hast du Zeit, die du frei gestalten kannst.

8 Situationen

Situationen, die uns gefallen, regen uns zum Danken an: ein Treffen mit Freunden, das Lachen eines Kindes, ein schöner Film und anderes. Situationen, die uns nicht gefallen, sind erst recht ein Grund für Dankbarkeit. Denn sie lassen uns Lehren ziehen, die uns weiterbringen im Leben.

Wie wir im Alltag bewusst dankbar sind

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Was wir nicht regelmäßig tun, gerät in Vergessenheit. Das spricht dafür, im Alltag öfter bewusst dankbar zu sein. Das kann täglich als Teil deiner Morgenroutine oder abends vor dem Einschlafen sein. Das gibt deinem Tag beziehungsweise deiner Nacht eine positive Ausrichtung, die noch lange Zeit weiter wirkt. Vielleicht magst du auch lieber einmal in der Woche zu einer bestimmten Stunde nachdenken, was in den vergangenen 7 Tagen passiert ist und wofür du danken möchtest.

Oder du stellst dir ein ein “Danke-Glas” auf. Besorge dir ein schönes, großes Glas und einen Notizblock. So kannst du immer Situationen oder Dinge festhalten, für die du dankbar bist. Die Zettel wirfst du dann in das Glas. Je voller das Glas wird, desto mehr wird deine Dankbarkeit sichtbar. Und mit ihr das Bewusstsein für die schönen Dinge in deinem Leben.

Danke dir selbst dafür, dass du dich auf diese Veränderung einlässt.

 

Bild: Bruce Mars auf Pexels


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