Selbstorganisation

Selbstorganisation: Mit diesen Tipps kannst du deinen Alltag besser managen


Die Aufgabenliste wird immer länger, du hast den Überblick schon verloren und deine Entspannung kommt zu kurz? Wie du dem mit einfachen Tipps zur besseren Selbstorganisation entgegenwirken kannst, erfährst du hier.

Da rackerst du dich den ganzen Tag ab und hast am Abend den Eindruck: Du hast nichts geschafft! Du siehst nur alles, was liegengeblieben ist. Und täglich kommen neue Aufgaben dazu. Manchmal verlieren wir den Überblick und fühlen uns überwältigt. Wenn wir uns zwischendurch etwas Schönes gönnen, können wir es manchmal nicht genießen. Schließlich gibt es da noch so viel zu tun.

7 Tipps für eine wirksame Selbstorganisation

Aufgaben ständig aufzuschieben, macht nicht nur unzufrieden, sondern erhöht auch das Stresslevel und schlägt auf die Stimmung. Es gibt Lösungen, die dir helfen können, deinen Alltag besser zu organisieren und so auch zufriedener und entspannter zu werden. Wirf einen Blick auf die folgenden 7 Tipps:

1. Mache eine To-Do-Liste

Der Klassiker: Schreibe alles auf, was du erledigen musst oder willst. Das entlastet deinen Kopf und du vergisst es nicht. Du kannst entweder ganz einfach ein Notizbuch oder auch die Notizfunktion deines Smartphones nutzen. Größere Aufgaben kannst du auch in kleinere Schritte unterteilen. Vergiss nicht, auch die angenehmen Tätigkeiten auf deine Liste zu schreiben. Es gehört auch zu deinen Aufgaben, für dein eigenes Wohlbefinden zu sorgen. Wenn du ein Fan von Remindern bist, lass dich von deinem Smartphone an deine Aufgaben erinnern (z.B. durch die App: Wunderliste). Oder klebe Zettel mit Erinnerungen an Stellen, auf die du häufig schaust (Spiegel, Schrank).

2. Abhaken macht glücklich

Das Wichtigste an der To-Do-Liste kommt zum Schluss: Hake bewusst ab oder streiche durch, was du erledigt hast. Das macht deinen Fortschritt sichtbar. Und das Gefühl dabei ist motivierend. Deine To-Do-Liste hat zwei wichtige Funktionen: Sie hilft bei der Organisation des Alltags und vermittelt dir das Gefühl von “Ich habe etwas geschafft”. Eines solltest du aber nicht vergessen: Die Aufgaben sollten realistisch abzuarbeiten sein. Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor.

3. Clever kombiniert: Nutze Kalender und To-Do-Liste zusammen

Wenn zu deinen Aufgaben auch Termine gehören, schreibe diese in deinen Kalender. Du kannst dir auch eine Kombination aus Kalender und Liste erstellen. Im Kalender stehen die Termine und in einem freien Feld stehen alle anderen Aufgaben, die du erledigen willst. Vielleicht nimmst du sogar deine Ziele mit auf. Helfen kann dir hier zum Beispiel dieser ganzheitliche Terminkalender.

4. Priorisiere

Schreibe deine Aufgaben auf und entscheide, wie wichtig jede einzelne ist. Entweder du nummerierst sie von 1 bis 10 (1 ist das Wichtigste, 10 das am wenigsten Wichtigste). Oder du ordnest jede Aufgabe in eine der 3 Kategorien: „dringend“, „wichtig“ und „hat Zeit“ ein. Nun ist es leichter, zu entscheiden, womit du beginnst. Wenn du noch besser planen willst, überlege, wie viel Zeit du für jede Aufgabe brauchst. Plane lieber mehr Zeit ein. Lass Puffer für Unvorhersehbares.

5. Take a break

Selbstorganisation besteht nicht nur aus Aufgaben, sondern auch aus Pausen. Wir sind nicht unbegrenzt leistungsfähig. Wenn wir müde sind, fallen uns unsere Aufgaben viel schwerer. Eine Pause sorgt für Regeneration und frischen Schwung. Fülle die Pausen mit Tätigkeiten, die dir gut tun: ein Spaziergang, eine Entspannungsübung, ein paar Seiten deines Lieblingsbuches, ein Kaffee oder was immer dir gut tut.

6. Mache eine Not-to-do-Liste

Um Zeitfresser aufzudecken, schreibe auf eine Liste die Dinge, die dich daran hindern, die für dich wirklich wichtigen Aufgaben zu erledigen. Verbringst du viel Zeit im Web? Checkst du häufig deine E-Mails und dein Handy? Isst du Süßes und trinkst Kaffe, um dich abzulenken? Deine persönliche „Not-to-do-Liste“ erinnert dich an die Dinge, die du lassen willst.

7. Belohne dich

Überlege am Abend, was du alles erledigt hast. Dazu gehören auch die Dinge, die nicht auf deiner Liste standen, weil sie vielleicht ungeplant aufgetaucht sind. Anerkennung und Wertschätzung dir selbst gegenüber tun gut und sind wichtig für dein Selbstvertrauen: Mach dir bewusst, was du geschafft hast und belohne dich auch mal. Gönn dir etwas, dass du schon länger mal machen wolltest (z.B. zu einem Konzert gehen, eine Massage nehmen etc.). Wenn du es etwas plakativer machen willst: Nimm 1, 2 und 5 Cent Münzen und fülle für jeden Erfolg ein Glas mit einer Münzen auf. Ist etwas wichtiges liegen geblieben? Das ist auch kein Weltuntergang, plane es für den nächsten Tag ein.

Selbstorganisation muss nicht anstrengend sein

Bekanntlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen: Selbstorganisation will gelernt und geübt sein, damit sie dir mehr Zeit schenkt. Aber keine Angst: Starte einfach mal mit ein, zwei Tipps und versuche, sie so angenehm wie möglich in deinen Alltag zu integrieren. Die Tipps sollen deinen Alltag leichter machen und nicht komplizierter. Gib ihnen eine Chance und teste sie mal einen Monat lang aus. Sei stolz auf dich, dass du deine Selbstorganisation übst. Und habe vor allem Geduld mit dir, bis du die für dich besten Möglichkeiten gefunden hast.

Eine gute und eingespielte Selbstorganisation kann sich positiv auf deine Zufriedenheit, Gelassenheit und letztendlich auf dein Wohlbefinden auswirken. Du hast dadurch mehr Zeit für das Wesentliche. Mit ein wenig Organisation und Planung schaffst du nicht nur Struktur, sondern lernst bewusster mit deiner Zeit umgehen.

 

Bild: Jeff Sheldon auf Unsplash


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