schlechte Laune

Schlechte Laune? Woher sie kommt und was du tun kannst


Wir alle kennen diese Tage: Wir stehen auf und haben schlechte Laune ohne Grund. Zumindest denken wir das. Denn meist steckt viel mehr dahinter! Erfahre, woher schlechte Laune kommt. Und was du dagegen tun kannst.

Immer schlechte Laune? Das sind diE Gründe

Oft sorgt eine innere Unausgeglichenheit dafür, dass wir schlechte Laune haben. Es gibt verschiedene Gründe, warum wir unausgeglichen sein können:

  • Kleinigkeiten und Alltagssituationen wie ein abstürzender PC, ein verschütteter Kaffee oder ein verspäteter Zug sorgen kurzfristig für schlechte Laune.
  • Allgemeine Lebenssituationen wie der fehlende Erfolg im Beruf oder Trennung des Partners. Dieser Zustand dauert so lange an, bis das Problem verarbeitet und eine Lösung gefunden ist.
  • Falsche Ernährung mit zu viel Fett und Zucker, zu wenig Vielfalt und Ballaststoffen. Dein Körper bekommt nicht ausreichend Nährstoffe. Du fühlst dich unwohl und energielos.
  • Zu wenig Schlaf. Das kennen wir alle: Nach zu wenig oder schlechtem Schlaf haben wir meistens schlechte Laune. Und fühlen uns unausgeglichen.
  • Zu wenig Flüssigkeit sorgt oft für Kopfschmerzen und mangelnde Konzentrationsfähigkeit.
  • Negative Gedanken, Grübeleien und Sorgen halten uns davon ab, positiv zu Denken.
  • Stress und fehlende Ich-Zeit. Termindruck und eine lange To-Do-Liste sorgen oft für körperlichen und psychischen Stress. Ohne regelmäßige Entspannungsphasen fühlen wir uns unausgeglichen.

Was du tun kannst, wenn du schlechte Laune hast

1. Werde dir bewusst, was deine schlechte Laune verursacht

Wie oben erklärt, gibt es keine schlechte Laune ohne Grund. Umso wichtiger ist es, dass du in dich hinein hörst: Was nervt dich? Warum bist du unzufrieden? Trifft einer der oben genannten Gründe auf dich zu? Sei dabei ehrlich zu dir selbst. Oft haben wir wegen Kleinigkeiten ständig schlechte Laune. Obwohl dahinter eigentlich eine grundsätzliche Unzufriedenheit steckt. Nur wenn du weißt, was der Grund ist, kannst du Dinge ändern.

2. Suche nach positiven Dingen

Ersetze negative Gedanken durch Positives Denken. Nimm dir kurz Zeit für die schönen Dinge in deinem Leben. Führe sie dir bewusst vor Augen. Und sei dankbar dafür. Das können Kleinigkeiten wie schönes Wetter oder ein guter Kaffee sein. Du wirst definitiv etwas finden. Wir empfehlen dir, das zu deiner Routine zu machen: Schreibe die Dinge am besten abends vor dem Schlafengehen auf. Z.B. in dieses schöne Dankbarkeitstagebuch (Provisions-Link).

3. Gönne dir kleine Auszeiten vom Alltag

Regelmäßige Ich-Zeit ist wichtig. Sowohl dein Körper als auch deine Psyche brauchen Ruhephasen, um wieder Energie zu tanken. Im Alltagsstress fällt es jedoch vielen uns schwer, uns Zeit dafür zu nehmen. Was wir dabei meist nicht bedenken: Bereits wenige Minuten Ruhe können dir schon zu mehr Ruhe und Ausgeglichenheit verhelfen. Lies doch einmal für zehn Minuten in einer Zeitschrift. Oder du versuchst es mit einer einfachen Achtsamkeitsübung. Das hilft dir, den Gedankenstrom in deinem Kopf für einen Moment abzustellen.

4. Frage nach Unterstützung FÜR deine täglichen Aktivitäten

Wenn dir alles über den Kopf wächst, bitte jemanden um Hilfe. Vielen fällt das schwer. Die anderen haben schließlich auch einiges zu tun. Doch so wie du ihnen hilfst, sind sie sicher auch bereit, dir zu helfen. Sei es nur, dass dein Partner die Spülmaschine ausräumt. Oder die Oma die Kinder von der Schule abholt. Erkläre deinem Gegenüber, warum du Unterstützung brauchst. Sie werden es sicher verstehen.

5. Sorge dich um dich selbst

Niemand hat schlechte Laune ohne Grund. Oft ist die Ursache etwas ganz grundsätzliches: Wir sorgen zu wenig für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Zu wenig Schlaf, eine gesunde und ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und Entspannung führen dazu, dass wir unausgeglichen sind. Auf unserer Seite findest du jede Menge einfache Tipps, wie du ganz einfach im Alltag für mehr Bewegung und Entspannung sowie eine bessere Ernährung sorgen kannst. Schnell wirst du deine innere Balance wiederfinden.

6. Lache!

Studien haben bewiesen, dass Lachen glücklicher und gesünder macht. Wenn wir lächeln, denkt unser Gehirn, dass es uns gut geht. Wir produzieren die entsprechenden Neurotransmitter wie Serotonin und Endorphine. Diese sogenannten Glückshormone sorgen für bessere Laune. Was zaubert dir ein Lächeln ins Gesicht? Dein Lieblingslied? Alte Bilder? Witze? Eine bestimmte Person?

Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.
– Charlie Chaplin

7. Achte auf deine Körperhaltung

Schlechte Laune sieht man den meisten Menschen an: Die Körperhaltung ist gekrümmt. Die Mundwinkel gehen nach unten. Mit nur wenigen Haltungsänderungen wirst du schlechte Laune los. Denn eine Wechselwirkung stellt sich ein: Wenn sich deine Körperhaltung verändert, verändert sich auch deine innere Haltung. Wird deine innere Haltung positiv, wirkt sich das auch auf deine Körperhaltung aus. Probiere es vor dem Spiegel aus. Ein gerader Rücken, die Schultern nach hinten und den Blick nach vorne. Und dann bitte Lächeln.

Schlechte Laune oder nicht – du hast es in der Hand!

Es wird immer wieder Tage geben, an denen du schlechte Laune hast. Wichtig ist, dass du sie erkennst. Und herausfindest, warum du ständig schlechte Laune hast. Denn wenn du den Grund weißt, kannst du auch etwas dagegen unternehmen.

Auf jeden Fall kannst du schlechter Laune vorbeugen, indem du dich gut um dich kümmerst. Dazu gehört eine bewusste Ernährung, ausreichend Schlaf und Flüssigkeitszufuhr. Auch regelmäßige Auszeiten vom Alltag und ein bisschen Ich-Zeit verhelfen dir zu mehr Balance. Und somit auch zu besserer Laune.

 

Bild: Robb Leahy auf Unsplash


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