Positives Denken

Positives Denken: Einfach besser, leichter und glücklicher leben


Positives Denken bringt mehr Leichtigkeit in deinen Alltag. Es hebt deine Stimmung. Und unangenehme Pflichten gehen plötzlich ganz einfach von der Hand. Wir zeigen dir, warum das so ist. Und wie du positives Denken lernst.

Unsere Gedanken bestimmen unser Leben

Unsere Gedanken sind mächtig. Egal ob negativ oder positiv. Ob bewusst oder unbewusst: Sie wirken auf unseren Körper wie Anweisungen. Bereits nach kurzer Zeit beginnen wir uns deshalb genauso zu fühlen, wie wir denken.

Ein Tag beginnt mit Freude, wenn bereits der erste Gedanke positiv ist. Umgekehrt bewirkt ein negativer Gedanke, dass du mit schlechter Stimmung durch den Tag gehst.

Negative Gedanken werden zu Glaubenssätzen

Wir bekommen oft gar nicht mit, welche Masse an negativen Gedanken regelmäßig durch unseren Kopf strömt:

  • „So viel zu tun. Das wird ein anstrengender Tag!“
  • „Das schaffe ich nie!“
  • “Nie läuft etwas so, wie ich es will.”
  • „Das nervt mich alles total!“
  • “Immer bleibt alles an mir hängen!”

Wir alle kennen diese Gedanken. Und auf Dauer können sie zu negativen Glaubenssätzen werden. Also zu einer tiefen Überzeugung über die Realität. Und über dich selbst. Sie beeinflussen die Einstellung, mit der du durch’s Leben schreitest. Und wie du handelst. Und anderen Menschen begegnest.

Wähle deine Gedanken so sorgfältig wie deine Kleidung am Morgen, denn sie bestimmen dein Handeln und dein Handeln bestimmt wer du bist.
– Dalai Lama

Was kann positives Denken bewirken?

Dein Gehirn kann nicht unterschieden zwischen dem, was du dir vorstellst und dem, was tatsächlich passiert. Du musst dir also nur vorstellen, dass du gesund, glücklich und selbstbewusst bist. Dein Gehirn wird dann genau die Botenstoffe aktivieren, die dich so fühlen lassen. Was sich zunächst nach leerem Gerede anhört, ist nicht zu unterschätzen.

Denn positive Gedanken bewirken positive Emotionen. Die wiederum sorgen für die Ausschüttung von Glückshormonen und Botenstoffen wie Endorphinen und Dopamin. Positives Denken hebt also deine Stimmung. Du fühlst dich wohler. Du bist ruhiger und gelassener in stressigen Situationen. Und motivierter und leistungsfähiger. Außerdem wirst du auch von anderen Menschen entsprechend wahrgenommen.

Wie kann man positives Denken lernen?

1 Sei achtsam mit dir selbst

Versuche deine Gedanken im Alltag bewusst wahrzunehmen. Denn nur, wenn du weißt, was du den ganzen Tag lang denkst, kannst du gegensteuern. Welche negativen Glaubenssätze hast du? Was ärgert dich? Schreibe am besten auf, welche negativen Gedanken du hast. Und in welchen Situationen.

2 Akzeptiere die Situation

Wenn du in einer bestimmten Situation merkst, dass du negative Gedanken hast, halte inne. Versuche, dich nicht weiter reinzusteigern. Das raubt dir nur Energie. Das Beschweren ändert aber nichts. Nimm stattdessen einfach nur wahr, was du denkst. Und dann akzeptiere die Situation. Es ist eben wie es ist. Die Dinge kommen oft anders, als man denkt. Das ist die Realität.

3 Ersetze negative Gedanken durch positive Gedanken

Versuche, das positive an der Situation zu sehen. Statt dich über die langsame Kassiererin im Supermarkt aufzuregen kannst du auch einfach denken: “Super, dann nutze ich die Zeit für mich.”  Statt zu denken „Warum trifft es immer mich?“, denke etwas Positives wie „Diese Herausforderung wird mich stärker machen! Ich nehme sie an!“.

10 Tipps für positives Denken im Alltag

  1. Lerne Situationen zu akzeptieren, die du nicht ändern kannst. Kummer und Sorgen machen es nicht besser. Denke stattdessen nach vorne.
  2. Vergleiche dich nicht andauernd mit Anderen. Dadurch verlagerst du deine Aufmerksamkeit weg von dir. Das raubt dir unnötig Zeit und Energie.
  3. Erkenne die Stressfaktoren deines Alltags, damit du sie ab sofort umgehen kannst.
  4. Achte auf ausreichend Schlaf und eine gesunde Ernährung. Das hält dich in der Balance.
  5. Sorge für ausreichend Bewegung in deinem Alltag. Das hält dich nicht nur fit. Sport macht auch glücklich.
  6. Sorge für Ruhe, indem du digitale Medien öfter abschaltest. Wenn du Handy, Fernseher und Computer öfter weglegst, kannst du dich besser auf dich konzentrieren. Und achtsam Zeit für dich genießen.
  7. Sei öfter mal bewusst dankbar. Mit Dankbarkeit füllst du deinen Geist mit Positivem. Und du wirst dir über die schönen Dinge bewusst, die du in deinem Leben hast.
  8. Widme dich den schönen Dingen des Lebens. Dinge, die dir guttun und die dich aufbauen. Mach es dir hyggelig!
  9. Freue dich auch über die kleinen Dinge, die du bereits erreicht hast.
  10. Sage deinem Spiegelbild jeden Morgen, wie schön du es findest. Sage dir selbst, wie sehr du dich magst. Und warum. Und welch ein wertvoller Mensch du bist.

Alles beginnt mit einem Gedanken

Jede einzelne Entscheidung die wir in unserem Leben jemals getroffen haben, hat mit einem Gedanken begonnen, auf den sich alles Weitere aufgebaut hat. Sorge dafür, dass dieser Gedanke in deinem zukünftigen Leben ein schöner ist. Probiere es einfach aus! Es ist einfacher als du denkst.

Positives Denken bedeutet eine bejahende und liebevolle Einstellung zum Leben zu haben. Es kostet nichts, aber bewirkt so viel: Es macht dich attraktiver, glücklicher und zufriedener. Und entspannter im Umgang mit anderen Menschen. Ganz gleich welche Aufgaben und Herausforderungen auf dich warten, alles ist leichter, wenn du mit einer positiven Einstellung durch’s Leben gehst.

 

Bild: Brooke Cagle auf Unsplash


One Reply to “Positives Denken: Einfach besser, leichter und glücklicher leben”

  1. […] wahrgenommen. Wie du in deinem Alltag einfach häufiger positiv denken kannst, erfährst du hier […]

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