Kürbissuppe mit Kürbiskernen und Brot

Kürbissuppe mit Kichererbsen: Nahrhaftes Rezept voller Antioxidantien


Anlässlich des Tags der Suppe am 19. November haben wir uns ein einfaches und schnelles Rezept für Kürbissuppe für euch ausgedacht. Dank Kokosmilch und Kichererbsen ist es nicht nur nahrhaft, sondern durch die verschiedenen Gewürze auch voller Antioxidantien.

Warum Kürbis so gesund ist und im Herbst nicht auf deinem Teller fehlen sollte

Kürbis kann mehr als Herbstdeko! Der Verwandte der Gurke, Melone und Zucchini ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und dazu noch kalorienarm. Der Kürbis, in welcher Form auch immer, sollte im Herbst also nicht auf deinem Teller fehlen. Die gängigsten Kürbissorten sind Hokkaido, Butternut, Muskatkürbis oder Spaghettikürbis. Hier ein kleiner Überblick, was in dem orangenen, gelben oder grünen “Super-Gemüse” steckt:

  • Beta-Carotin (wird im Körper in Vitamin A umgewandelt): entzündungshemmend, schützt die Haut
  • Vitamin C: stärkt das Immunsystem
  • Vitamin E: für gesunde Haut
  • Vitamin B5: für einen ausgeglichenen Hormonhaushalt
  • Kalium: für ein gesundes Herz
  • Magnesium: entzündungshemmend, stärkt die Nerven
  • Eisen: für Blut, Muskeln und Leber
  • Ballaststoffe: gut für die Darmflora und Verdauung, sättigend

Kürbis Food Fact

 

 

 

 

 

 

 

Kürbis kann mehr als Kürbissuppe

Kürbissuppe ist natürlich nicht das einzige, was du aus dem Super-Gemüse zaubern kannst. Mit seinem fruchtig-nussigen und leicht süßlichen Geschmack kannst du den Kürbis:

  • … mit Kräutern, Gewürzen und Olivenöl im Ofen machen,
  • … mit Kokosmilch zu einem Kürbisbrei pürieren,
  • … gewürfelt in deinem Linsen Dal mitkochen,
  • … gekocht in deinen Salat geben,
  • … gekocht und mit der Gabel zerdrückt deinem Porridge, Bananenbrot, Pfannkuchenteig oder Hummus untermischen.

Rezept für Kürbissuppe mit Kokosmilch und Kichererbsen

Zutaten

für 4-6 Personen

500g Hokkaido Kürbis (gewürfelt, entkernt, die Schale kann dran bleiben)
½ Dose Kichererbsen (abgetropft)
1 kleine rote Zwiebel (gehackt)
1 ein daumengroßes Stück Ingwer (fein gerieben oder gehackt)
1 Liter Gemüsebrühe
½ Dose Kokosmilch
1 TL Kurkuma
1 TL getrockneter Thymian
½ TL Kardamom
½ TL Zimt
1 Prise Chilli oder Cayennepfeffer
1 TL Senfsamen (optional)
1 TL Bockshornkleesamen (optional)
Salz & Pfeffer nach Belieben
Ghee zum Anbraten (alternativ: Kokosöl oder Olivenöl)

Optionale Toppings (die du gerne auch kombinieren kannst!)

  • in Knoblauch angebratene Garnelen
  • ein Klecks Ziegenfrischkäse
  • geröstete Kichererbsen (das Rezept dazu findest du hier)
  • geröstetes oder frisches Vollkorn-Sauerteigbrot
  • Saaten- und Kerne-Mix (z.B. aus Sesam, Kürbis- und Sonnenblumenkernen)
  • frischer Baby-Spinat oder Rucola
  • Kürbiskernöl
  • Olivenöl

Zubereitung

  1. Erhitze Ghee, Kokos- oder Olivenöl im Topf auf mittlerer Stufe.
  2. Gib Gewürze, Zwiebel und Ingwer dazu und brate alles unter Rühren 1 Min. an.
  3. Gib den gewürfelten Kürbis dazu und brate ihn ebenfalls unter Rühren kurz mit an.
  4. Lösche alles mit Gemüsebrühe ab und lass es zugedeckt köcheln, bis der Kürbis gar ist.
  5. Püriere den Kürbis im Topf zusammen mit den Kichererbsen.
  6. Gib Kokosmilch dazu und schmecke mit Salz und Pfeffer ab.
  7. Füge ggf. noch Wasser hinzu, wenn dir die Suppe zu dickflüssig ist. Oder Kokosmilch, wenn du es cremiger magst.
  8. Serviere mit deinen Lieblings-Toppings!

Ganz nach deinem Geschmack: So kannst du deine Kürbissuppe variieren

Sicherlich ist dir aufgefallen, dass wir relativ viele verschiedene Gewürze in unserer Kürbissuppe verwendet haben. Warum du dir für eine Suppe so viele Gewürze kaufen solltest? Ganz einfach: Weil Gewürze sehr gesund sind. Und sich mit wenig Aufwand in deine alltägliche Ernährung integrieren lassen. Welches Gewürz wofür gut ist und mit welchen Lebensmitteln du es verwenden kannst, erfährst du in unserem Artikel “Spice up your Life”.

Natürlich kannst du deiner Kürbissuppe auch deine ganz individuelle Note verpassen, indem du die Gewürze variierst. Wie wäre es z.B. mit folgenden Variationen:

  • ganz klassisch mit frischen Kräutern wie Petersilie und einfach nur Salz und Pfeffer
  • mit Curry
  • mit Kreuzkümmel und Paprikapulver
  • weihnachtlich mit Nelken, Zimt und Muskat

Und so wie du die Gewürze variieren kannst, kannst du dich auch mit den Zutaten ausprobieren: Verwende als Protein-Kick statt Kichererbsen z.B. weiße Bohnen oder rote Linsen. Mixe Möhren oder Süßkartoffel dazu. Nimm statt Kokosmilch Hafersahne oder einen Schuss Milch. Deiner Kreativität sind wie immer keine Grenzen gesetzt!

Wir sind gespannt, was du kreierst! Lass uns gerne hier unter dem Artikel als Kommentar oder auf unserem Instagram– oder Facebook-Kanal wissen, was du gezaubert hast. Wir freuen uns auf deine Inspiration 🙂

 

Food Facts von Fit For Fun, Apotheken Umschau und Zentrum der Gesundheit.

Bild: Jade Aucamp auf Unsplash


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