Work-Life-Balance

Work-Life-Balance: So erreichst du ein gesundes Gleichgewicht


Kannst du von dir behaupten, dass deine Work-Life-Balance im Gleichgewicht ist? Erfahre, was das überhaupt heißt, wie du dir deiner Balance bewusster werden kannst und welche Tipps für ein gesundes Gleichgewicht helfen.

Stell dir Folgendes vor: Du gehst einer Arbeit nach, die dich vollkommen ausfüllt, dir Anerkennung verschafft und Freude bereitet. Du hast genügend Zeit für deine Familie, für gemeinsame Unternehmungen oder entspannte Abende auf der Couch. Du findest die Ruhe, interessante Bücher zu lesen, bewegst dich regelmäßig an der frischen Luft und eine gesunde Ernährung fällt dir nicht schwer. Diese Vorstellung klingt idyllisch. Doch wie realistisch ist sie?

Was ist eigentlich Work-Life-Balance?

Work-Life-Balance bedeutet ganz schlicht das Vereinbaren von Beruf und Familie. Wir kennen es heute kaum noch anders: Unser Job vermischt sich mit unserem Privatleben. Eine Folge kann sein, dass unser Stresspegel stetig steigt. Pausen für Entspannungsphasen gibt es selten. Nicht nur im Job, sondern auch im Privatleben werden oft hohe und viele Anforderungen an uns gestellt: Der Partner und die Kinder verlangen nach Aufmerksamkeit. Die eigenen Bedürfnisse bleiben so manchmal auf der Strecke. Und oft ist uns das nicht einmal bewusst. Das ständig hohe Stresslevel schlägt mit der Zeit auf die Gesundheit. Die Kraftreserven sind irgendwann aufgebraucht. Ein ausgeglichenes Gleichgewicht von Beruf- und Privatleben ist daher umso wichtiger.

Die Vermischung von Job und Privatleben ist natürlich nicht per se schlecht. Es kommt vielmehr darauf an, dass du dir darüber bewusst bist, für welchen Bereich du wie viel Energie aufwendest. Langfristig sollten beide Lebensbereiche in Balance sein.

Das Lebensbalance-Modell

Damit du dir diese Balance besser vorstellen kannst, schau dir einmal das Lebensbalance-Modell an: Es besteht aus 4 Säulen, die sich auf dein Gleichgewicht auswirken:

  • Gesundheit
  • Sinn & Ziele
  • Familie & Freunde
  • Job

Wenn du es schaffst, diese vier Bereiche in dein persönliches Gleichgewicht zu bringen, hast du eine ausgewogene und gesunde Work-Life-Balance erreicht. Eine Balance, die sich positiv auf dein Wohlbefinden und deine Zufriedenheit auswirkt.

Reflektiere deine persönlichen Lebensbereiche

Damit du dieses Lebensbalance-Modell für dich auch nutzen kannst, haben wir dir dieses Template erstellt:Das Lebensbalance-Modell

Du kannst es dir ausdrucken und nach deinen Bedürfnissen ausfüllen. Nimm dir Zeit zum Innehalten. Die einleitenden Fragen dienen dir als Unterstützung und Anregung.

Die Beantwortung hilft dir, innerlich klarer zu werden und dir deiner Prioritäten bewusst zu werden. Was möchtest du ändern und was soll so bleiben, wie es ist? Das können auch kleine Veränderungen sein. Es ist nicht notwendig, gleich den Job zu wechseln oder den Partner zu verlassen.

6 Tipps für deine gesunde Work-Life-Balance

Im besten Fall hast du nun eine Vorstellung von deinen Prioritäten und Veränderungswünschen. Aber wir wissen ja alle: Oft sind Dinge leichter gesagt, als getan. Die folgenden Tipps helfen dir dabei, deinen Alltag so zu strukturieren, dass du für deine bevorzugten Tätigkeiten ausreichend Zeit und Kraft zur Verfügung hast.

1. Setz dir Ziele

Überlege dir für die kommende Woche oder den nächsten Tag bestimmte Ziele, die du erreichen möchtest. Dies können unerledigte Aufgaben oder Arbeit sein. Oder aber einfach das Vorhaben, mal eine Pause einzulegen und Zeit für dich oder mit der Familie zu verbringen.

2. Erledige unangenehme Dinge sofort

Schiebe unangenehme Aufgaben nicht wochenlang vor dir her. Erledige sie gleich oder setze dir einen konkreten Zeitpunkt. Andernfalls werden häufen sich die wie der Berg Geschirr, wenn du nicht regelmäßig abwäschst. Das macht langfristig unzufrieden.

3. Bleibe flexibel und gelassen

Auch wenn deine Pläne von unvorhersehbaren Dingen durchkreuzt werden, verzweifle nicht und bleibe ruhig. Flexibilität ist eine Eigenschaft, welche immer mehr verloren geht, da wir heutzutage viel besser vorausplanen können als noch vor einigen Jahren. Doch ist es unmöglich, die Zukunft vorauszusagen, weshalb immer Dinge passieren, welche man nicht kommen sah. Bleibe trotzdem entspannt und sei flexibel, dann kannst du alles, was kommt, bewältigen. Diese Tipps können dir dabei helfen, gelassen und sicher, trotz Stress zu bleiben.

4. Lerne das Innehalten

Wenn du dir zu viel vornimmst, hast du nichts gewonnen. Irgendwann wirst du frustriert feststellen, dass du gar nicht so effektiv sein kannst, wie du vielleicht willst. Versuche, bewusst Pausen in den Alltag zu integrieren, damit du dich nicht übernimmst und wieder neue Kraft für deine Vorhaben sammeln kannst. Diese Auszeit kannst du ganz nach Belieben gestalten.

5. Lerne Wertschätzung

Vielleicht ertappst du die Menschen um dich herum – oder auch dich selbst – beim Meckern. Wir bemängeln den Chef, das Wetter, den Partner, da nichts so ist, wie wir es gern hätten. Versuche, dich einmal davon zu verabschieden und Dinge in deinem Leben wertzuschätzen. Dann wirst du merken, dass der Schlüssel zu deiner Zufriedenheit schon ganz nah bei dir liegt, nämlich in dem Beisein deiner Liebsten oder einer Arbeit, die bei genauerem Hinsehen sehr erfüllend ist. Sei dankbar!

6. Hab keine Angst vor Veränderung

Wenn du feststellst, dass es in deinem Leben Inhalte gibt, die du eigentlich gar nicht magst, dann habe keine Angst, dich von diesen zu verabschieden. Ein Ortswechsel zum Beispiel kann in manchen Fällen Wunder bewirken. Sei offen für Neues, für neue Menschen, neue Hobbies und vielleicht auch für einen neuen Job?

Zufriedenheit strahlt aus

Es lohnt sich, den Fragen nach der Balance und Zufriedenheit in deinem Leben nachzugehen. Deine Gesundheit und dein Geist werden davon profitieren. Wenn du zufrieden bist, strahlst du das auch aus. Du wirst merken, wie dich andere Menschen plötzlich anders behandeln, sobald du mit dir im Reinen bist. Habe den Mut, innezuhalten und deiner inneren Stimme zu folgen, um deine Lebensqualität zu steigern!

 

Bild: Helena Lopes auf Unsplash


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