Wunderwaffe Meditation

Meditation: Deine Wunderwaffe für Körper, Geist und Seele


Erste Aufzeichnungen von Meditation gab es bereits vor über 13.000 Jahren in Indien. Bis heute hat sie sich durchgesetzt. Zum Glück! Denn Meditation ist eine wahre Wunderwaffe für Körper, Geist und Seele.

Lange Zeit galt Meditation in unserer Gesellschaft als Hokuspokus für Buddhisten und Esoteriker. Inzwischen wissen wir zum Glück, was sich hinter Meditation alles verbirgt. Und welche Vorteile sie für jeden einzelnen von uns haben kann.

Was bewirkt Meditation?

Viel zu oft haben wir das Gefühl, dass wir nur noch von A nach B hetzen. Unser Alltag ist hektisch. Voll mit To-Do’s. Wir fühlen uns unausgeglichen und gestresst. Und auch unserer Gesundheit tut das langfristig nicht gut. Natürlich könntest du jetzt dein ganzes Leben in Frage stellen und entrümpeln. Viel besser und einfacher ist es jedoch, erst einmal zur Ruhe zu kommen. Dabei kann dir Meditation helfen. Und noch bei viel mehr!

1 Du hältst deinen Körper gesund

Meditation hat auch eine direkte positive Wirkung auf deinen Körper: Deine Atmung verlangsamt. Und deine Atemzüge werden automatisch tiefer. Auch deine Muskeln entspannen sich. Dein Herzschlag fährt herunter. Und damit auch dein Blutdruck. So hat die Meditation Wirkung auf den Körper und die Psyche zugleich: Denn in einem entspannten Körper wohnt ein entspannter Geist. Du wirst dich ausgeglichener fühlen. Und das nicht nur bei der Meditation selbst. Je öfter du das Meditieren übst, desto gelassener bist du auch im Stress.

2 Du schläfst besser

Meditation kann bei Schlafproblemen unterstützen. Besonders, wenn du am Abend meditierst. Oft halten uns unsere Gedanken vom Einschlafen ab. Uns fällt es schwer, zur Ruhe zu kommen. Meditation hilft dir dabei, abzuschalten. Und Ängste und Sorgen nicht an dich heranzulassen. Durch ein abendliches Meditationsritual gibst du deinem Körper die nötige Zeit, um runter zu fahren. Du gibst ihm Bescheid, dass es Zeit zum Schlafen ist. Das Einschlafen wird dir so viel leichter fallen.

3 Du steigerst dein Selbstwertgefühl

Wenn du regelmäßig meditierst, nimmst du dir gleichzeitig auch regelmäßig Zeit für dich selbst. Das wirkt sich langfristig positiv auf dein Selbstwertgefühl aus. Du schenkst dir Ich-Zeit. Das zeigt, dass du dir wichtig bist. Und du dich und deine Gesundheit schätzt. Die Tatsache, dass du dich um deine Gesundheit kümmerst, ist nichts anderes als Selbstliebe. Langfristig stärkt das dein Selbstbewusstsein. Denn du wirst insgesamt mehr hinter dir selbst und deinen Entscheidungen stehen.

4 Du kannst besser mit Sorgen und Ängsten umgehen

Durch Meditation lernst du, dich voll und ganz auf dich zu konzentrieren. Schon bald wirst du besser spüren können, was in dir vorgeht. Du wirst deine Körperempfindungen und Gefühle besser wahrnehmen können. Dadurch erkennst du, was dich bedrückt. Und welche Dinge du ändern solltest. Das ist das eine. Das andere ist, dass du durch Meditation deine Aufmerksamkeit bewusst lenken kannst. Du lernst, Ängste und Sorgen zu akzeptieren. Ohne dich davon beeinflussen zu lassen.

Wie man Meditation lernen kann: Tipps und Tricks

Eine gewisse Zeit innehalten. Nichts tun. Nichts denken. Und nur im Augenblick sein. Das ist der Kern von Meditation. Vielleicht erinnert dich das an das Thema Achtsamkeit. Tatsächlich ist eine achtsame Grundhaltung die Basis für Meditation. Neben dem Achtsamsein können dir auch die folgenden Tipps helfen:

  • Versuche einmal, an nichts zu denken. Setze dich damit jedoch nicht unter Druck. Du musst keine halbe Stunde meditieren. Als Meditations-Anfänger ist es schon ein großer Erfolg, für wenige Sekunden keinem Gedanken zu folgen. Und einfach nur die Stille zu genießen.
  • Steigere die Dauer langsam. Und wenn dir Gedanken in den Kopf kommen, bekämpfe sie nicht. Lasse sie einfach kommen und gehen. Beobachte sie wie einen Film auf einer Kinoleinwand. Ohne dich darin zu verstricken.
  • Nutze deinen Atem als Hilfsmittel. Statt dich auf deine Gedanken zu konzentrieren, konzentriere dich einfach auf deinen Atem. Auf das Einatmen. Und das Ausatmen. Wenn du abschweifst, kehre einfach wieder zu ihm zurück. Dein Atem ist deine Kraftquelle. Er hilft dir auch in Alltagssituationen gelassener zu bleiben.
  • Probiere einfach aus, was für dich funktioniert. Egal ob Haltung, Ort oder Tageszeit. Vielleicht testest du auch einmal eine Meditationsapp. Diese bieten meist kostenlose Grundlagenkurse an. Und die Meditationen dauern nicht mehr als 10 Minuten.
  • Etabliere ein Meditationsritual. Rituale helfen dir, Regelmäßigkeit ins Meditieren zu bekommen. Und diese Regelmäßigkeit ist wichtig. Verknüpfe das Meditieren dazu einfach mit einer bestimmten Situation. Du kannst deine Meditation zum Beispiel in deine Morgenroutine integrieren.

Jeder kann meditieren!

Auf den ersten Blick hört sich das alles kompliziert an. Und tatsächlich braucht Meditation viel Übung. Dafür musst du aber nicht unbedingt einen Kurs besuchen. Oder unzählige Bücher kaufen. Oder in ferne Länder reisen. Jeder von uns kann Meditation lernen. Und das braucht nicht einmal viel Zeit am Tag. Schon fünf bis zehn Minuten reichen. Wichtig ist nur, dass du es regelmäßig machst. Am besten täglich. Und dass du dich voll und ganz darauf einlässt.

Denke immer daran: Es geht bei der Meditation einfach nur um Zeit für dich. Du genehmigst dir diese Zeit, um dich um deinen Körper und Geist zu kümmern. Dabei musst du nichts leisten oder erreichen. Sondern einfach nur im Moment sein.

 

Bild: Rodolfo Sanches Carvalho auf Unsplash


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