Allergie? Wie dir ein ausgeglichener Lebensstil helfen kann


Diejenigen unter uns, die an Heuschnupfen oder einer sonstigen Allergie leiden, wissen wie unangenehm das ist. Zwar entwickeln sich einige Allergien im Laufe des Lebens scheinbar von selbst, aber der persönlicher Lebensstil spielt eine große Rolle dabei.

Nicht nur gängige Heuschnupfen Symptome, wie brennende Augen und eine laufende Nase, sondern auch juckender Ausschlag oder schmerzende Schluckbeschwerden machen Allergikern zu schaffen. Ein Allergieschub bringt uns oft auch emotional runter, weil wir uns hilflos und elend fühlen. Das muss aber nicht so sein. Es gibt nämlich Einiges, was wir tun können, damit es gar nicht erst soweit kommt.

Natürlich sind manche Allergien genetisch bedingt. Wenn zum Beispiel einer deiner Eltern Allergiker ist, dann besteht ebenfalls ein erhöhtes Risiko, dass du im Laufe deines Lebens irgendwann an einer Allergie erkranken wirst. Das ist aber nur eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite stehen dein persönlicher Lebensstil, sprich: deine Ernährung, deine Lebensweise sowie Umweltfaktoren und psychische Faktoren.

1 Reduziere negativen Stress

Ganz oben auf der Liste der Allergieauslöser, oder zumindest Allergie-Verstärker, steht negativer Stress. Das heißt jetzt nicht unbedingt, dass deine Heuschnupfen-Symptome von einer stressigen Arbeitswoche ausgelöst wurden. Vielmehr bedeutet es, dass sich dein Körper viel besser selbst schützen kann, wenn du ausgeglichen bist. So kann Stress eine Pollenallergie verstärken, weil dein Körper geschwächt ist und nicht die nötige Kraft hat, Allergien im Zaum zu halten. Auch bei Neurodermitis und anderen allergischen Reaktionen, kann belastender Stress den Allergieschub verstärken oder gar auslösen. Ebenso spielt psychischer Stress hier eine Rolle, da er ebenfalls eine Wirkung auf unser Immunsystem hat. Natürlich ist es zwischen Familie, Beruf, Freunden und sonstigen Verpflichtungen nicht gerade einfach, Stress zu vermeiden. Das wissen wir alle.  Aber: Werde dir darüber bewusst, welche negativen Folgen belastender Stress für deine Gesundheit haben kann. Wenn du merkst, dass du gestresst bist, nimm dir eine Auszeit. Zehn Minuten einfach mal nur für dich, in denen du im Fokus stehst.

2 Du bist was du isst

Dass das, was wir essen, große Auswirkungen auf unsere Wohlbefinden hat, ist nichts Neues für uns. Trotzdem erinnern wir uns auch immer wieder gegenseitig daran: Ausgeglichen leben heißt also nicht nur, Stress zu vermeiden, sondern ebenfalls, sich gesund zu ernähren. Denn wenn wir uns mal überlegen: Vor ein paar Jahrzehnten gab es fast gar keine Allergien. Die Menschen aßen nur das, was in der Region gerade wuchs. Heute sind Früchte und Gemüse ganzjährig und überall erhältlich, egal ob sie gerade Saison haben oder nicht.  Daher denk ab und zu daran: Wenn du dich saisonal ernährst, dann tut das deinem Körper in der Regel gut. Und: Du tust nicht nur etwas für dich selbst, sondern auch für deine Umwelt. In unserem Saisonkalender siehst du welches Obst und Gemüse wann Saison hat.

3 Bleib in Bewegung

Wir alle kennen es, dieses gute, tief zufriedene Gefühl nach einem ausgedehnten Spaziergang an der frischen Luft, einer Joggingeinheit durch den Wald oder einer flotten Runde durch den Park auf dem Rad. Verantwortlich für dieses Glücksgefühl ist die Kombination aus Bewegung und frischer Luft. Positiver Nebeneffekt: Es stärkt dein Immunsystem und macht dich dadurch weniger anfällig für Allergien und sonstige Krankheiten. Win-Win-Situation!

bewusst leben lohnt sicht

Das zeigt uns wie so oft: Ein ausgeglichener Lebensstil und Balance im Leben ist nicht nur entscheidend für die Gesundheit im Allgemeinen, sondern beeinflusst auch einzelne Auswirkungen im Besonderen, so wie das Allergierisiko. Also: Achte auf dich selbst und mach dir deinen Lebensstil immer wieder bewusst. Lebenssituationen verändern sich, das heißt es lohnt sich, immer wieder mit einem neuen Blickwinkel auf die Lebensbereiche Ernährung, Bewegung und Entspannung zu schauen.

 

Bild: Noelle Otto auf Pexels 


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